Gerätturnen
Das Gerätturnen hat seinen Ursprung im frühen 19. Jahrhundert und geht auf Friedrich Ludwig Jahn (1778–1852) zurück, der 1816 mit seiner Schrift „Die Deutsche Turnkunst“ den Grundstein für die Turnbewegung legte. Seit 1896 ist Gerätturnen eine olympische Sportart und bildet die Kernsportart des Deutschen Turner-Bundes (DTB).
Heute verbindet Gerätturnen Kraft, Beweglichkeit, Koordination und Präzision und bietet sportliche Möglichkeiten für alle Alters- und Leistungsstufen. Unterschieden wird zwischen dem weiblichen Bereich mit den Geräten Sprung, Stufenbarren, Schwebebalken und Boden sowie dem männlichen Bereich mit Boden, Pauschenpferd, Ringe, Sprung, Barren und Reck.
Das Wettkampfsystem des DTB reicht von den Pflichtübungen im Breitensport (P-Stufen) über die Leistungsklassen (LK 1–4) bis hin zum internationalen Kürprogramm nach dem Code of Points (CoP).
Mecklenburg-Vorpommern bietet mit zahlreichen Turnvereinen ein vielseitiges Angebot im Breiten- und Leistungssport. Eine Übersicht der Turnvereine stellt der Landesturnverband Mecklenburg-Vorpommern zur Verfügung.